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1
00:00:07.579 --> 00:00:11.259
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, es gibt
so Themen, ich würde

2
00:00:11.359 --> 00:00:14.409
sagen Querschnittsthema in unserer Gesellschaft.
An denen kommen

3
00:00:14.510 --> 00:00:18.340
wir einfach nicht vorbei. Ob es um Familie
geht,

4
00:00:18.440 --> 00:00:21.219
die Gesellschaft insgesamt, Technikentwicklung,
aber eben

5
00:00:21.319 --> 00:00:24.860
auch die Hochschule. Eines dieser Themen ist
die Digitalisierung,

6
00:00:25.100 --> 00:00:28.329
ein fach übergreifendes Zukunftsthema,

7
00:00:28.430 --> 00:00:31.569
das sowohl im privaten

8
00:00:31.670 --> 00:00:35.260
als auch im kulturellen Bereich, im technischen
Bereich

9
00:00:35.360 --> 00:00:37.880
und eben auch in der Hochschuldidaktik

10
00:00:38.090 --> 00:00:41.050
zunehmend Raum greift. Und mit einem

11
00:00:41.150 --> 00:00:44.680
dieser Digitalisierung Themen wollen wir uns
heute beschäftigen.

12
00:00:44.779 --> 00:00:48.430
Die RWTH Aachen an der Frau Dr. Kathrin

13
00:00:48.529 --> 00:00:51.760
von Laguna, die ich hier ganz virtuell neben
mir

14
00:00:51.860 --> 00:00:55.060
begrüße und an die Bernd Christmann mit mir
gemeinsam

15
00:00:55.159 --> 00:00:58.060
auch virtuell neben mir begrüße, die mit
mir

16
00:00:58.159 --> 00:01:01.000
diesen Vortrag hier gemeinsam halten werden.
Die AfD

17
00:01:02.000 --> 00:01:04.000
hat sich in der Digitalisierung

18
00:01:04.000 --> 00:01:07.000
eine Strategie gegeben, aus der ich mal kurz

19
00:01:07.000 --> 00:01:09.000
zitiere. Die AfD wird

20
00:01:09.000 --> 00:01:12.000
bis 2023

21
00:01:12.000 --> 00:01:16.000
ihre Lehrveranstaltungen, so heißt es, flächendeckend
so gestalten,

22
00:01:16.000 --> 00:01:20.000
dass sie, wenn sinnvoll. Über digitale Formate

23
00:01:21.000 --> 00:01:24.000
verfügen, um die Bedürfnisse der Studierenden
zu erfüllen

24
00:01:24.000 --> 00:01:28.000
und den Studienerfolg zu steigern. Digitale
Formate werden

25
00:01:28.000 --> 00:01:32.000
einerseits die Präsenz Lehre ergänzen und
andererseits geeignet

26
00:01:32.000 --> 00:01:35.000
sein, den Studierenden auch außerhalb des

27
00:01:35.000 --> 00:01:38.000
Regelstudienzeit Trips den Kompetenz Erwerb
zu erleichtern.

28
00:01:38.000 --> 00:01:40.000
Das sind große Ziele,

29
00:01:40.000 --> 00:01:43.000
und auch wir von der Sprachwissenschaft an
der RWTH

30
00:01:44.000 --> 00:01:48.000
haben uns natürlich Gedanken gemacht, wie
wir diesem Ziel gerecht

31
00:01:48.000 --> 00:01:51.000
werden können, welche technologischen Entwicklungen

32
00:01:51.000 --> 00:01:54.000
wir nutzen können bzw digitalen

33
00:01:54.000 --> 00:01:57.000
Instrumente wir einsetzen können, um genau
diesem Ziel zu entsprechen.

34
00:01:58.000 --> 00:02:02.000
In dieser Digitalisierungsstrategie enthalten
ist ein zweites, ich würde

35
00:02:02.000 --> 00:02:05.000
sagen fachübergreifende Thema, nämlich

36
00:02:05.000 --> 00:02:07.000
die sogenannte Lerner Autonomie.

37
00:02:07.000 --> 00:02:09.000
Denn wenn Studierende

38
00:02:10.000 --> 00:02:12.000
auch außerhalb des Regelstudienzeit

39
00:02:12.000 --> 00:02:15.000
Betriebs in der Lage sein sollen Kompetenzen

40
00:02:15.000 --> 00:02:19.000
zu erwerben, dann geht das ja nur, wenn man
sie dazu in die Lage

41
00:02:19.000 --> 00:02:22.000
versetzt, Fähigkeiten zu entwickeln,

42
00:02:22.000 --> 00:02:25.000
in verschiedenen Situationen und in verschiedenen
Kontexten

43
00:02:25.000 --> 00:02:28.000
die Eigeninitiative für das eigene Lernen

44
00:02:28.000 --> 00:02:31.000
zu übernehmen. So schreibt das Inari 2010.

45
00:02:33.000 --> 00:02:36.000
Die Eigeninitiative für das eigene Lernen.

46
00:02:37.000 --> 00:02:40.000
Dafür bedarf es aber spezieller fach

47
00:02:40.000 --> 00:02:43.000
didaktischer Unterstützung und dafür bedarf
es ganz

48
00:02:43.000 --> 00:02:45.000
spezifischer digitaler Instrumente,

49
00:02:45.000 --> 00:02:49.000
um das zu gewährleisten. Das Ziel dieser Lerner
Autonomie muss

50
00:02:49.000 --> 00:02:52.000
es ja am Ende sein, erstens ein Bewusstsein

51
00:02:52.000 --> 00:02:55.000
für diese Autonomie erst mal selbst zu schaffen.
Denn bisher haben

52
00:02:56.000 --> 00:02:58.000
wir es mit Studierenden zu tun, die in eine
Lehrveranstaltung kommen

53
00:02:59.000 --> 00:03:02.000
und erwarten, dass der Stoff, den man ihnen
präsentiert und den sie dort

54
00:03:02.000 --> 00:03:06.000
dann aufnehmen, ausprobieren, anwenden, eben
Kompetenzen

55
00:03:06.000 --> 00:03:09.000
entwickeln, dass der von der Lehrkraft aufbereitet
wird.

56
00:03:09.000 --> 00:03:12.000
Autonomie heißt aber ich selbst bin dafür
verantwortlich,

57
00:03:12.000 --> 00:03:15.000
und das muss ja Studierenden erst mal bewusst
gemacht werden.

58
00:03:15.000 --> 00:03:18.000
Zweitens Es geht darum, die Einstellungen

59
00:03:18.000 --> 00:03:21.000
zu verändern, die Einstellungen durch Einüben,

60
00:03:22.000 --> 00:03:25.000
aber auch durch Reflexion des eigenen Verhaltens.

61
00:03:25.000 --> 00:03:28.000
Es geht darum, eigene Kompetenzen

62
00:03:28.000 --> 00:03:31.000
wahrzunehmen, zu evaluieren,

63
00:03:31.000 --> 00:03:34.000
zu erweitern, also einen solchen

64
00:03:34.000 --> 00:03:37.000
Reflexionsprozess in Gang zu setzen, um dann
schließlich

65
00:03:37.000 --> 00:03:40.000
drittens die Möglichkeit zu schaffen,

66
00:03:40.000 --> 00:03:44.000
die Entscheidungs optionen, die mir zur Verfügung
stehen. Was sind

67
00:03:44.000 --> 00:03:47.000
meine Potenziale, was sind meine Entwicklungsmöglichkeiten,

68
00:03:47.000 --> 00:03:50.000
die ich habe, um diese dann auch zur Entfaltung
zu bringen?

69
00:03:51.000 --> 00:03:52.000
Wir haben

70
00:03:52.000 --> 00:03:53.000
sowohl

71
00:03:53.000 --> 00:03:56.000
diese Tendenz zur Digitalisierung

72
00:03:57.000 --> 00:03:59.000
als auch hin zur Lerner Autonomie aufgegriffen

73
00:04:00.000 --> 00:04:03.000
innerhalb des Screenings für Lehramt Studierende,
was an der RWTH

74
00:04:03.000 --> 00:04:07.000
Aachen angeboten wird. Und dieser Vortrag soll
nun genau das,

75
00:04:07.000 --> 00:04:08.000
nämlich zeigen,

76
00:04:08.000 --> 00:04:10.000
inwieweit Formen

77
00:04:10.000 --> 00:04:14.000
der Digitalisierung und Methoden der Lerner

78
00:04:14.000 --> 00:04:17.000
Autonomie angewendet werden können, um einen
positiven

79
00:04:17.000 --> 00:04:21.000
Effekt auf ein Bewusstsein für die Lehrer
Stimme

80
00:04:21.000 --> 00:04:24.000
beim Einzelnen, aber auch eben insgesamt zu
erreichen.

81
00:04:24.000 --> 00:04:27.000
Wir machen das in drei Schritten und ich werde
zunächst mal den institutionellen

82
00:04:27.000 --> 00:04:30.000
Rahmen erläutern, in dem dieses Screening
stattfindet,

83
00:04:30.000 --> 00:04:33.000
bzw. In dem das von uns heute vorgestellte

84
00:04:34.000 --> 00:04:36.000
digitale Instrument, nämlich der Fragebogen,

85
00:04:36.000 --> 00:04:39.000
der dieses Screening begleitet,

86
00:04:39.000 --> 00:04:43.000
in welchem Rahmen das entstanden ist, bevor
dann zweitens

87
00:04:43.000 --> 00:04:48.000
eben Frau Dr. von Laguna. Diesen Fragebogen

88
00:04:48.000 --> 00:04:51.000
selbst vorstellen wird und das Design erläutern
wird.

89
00:04:52.000 --> 00:04:54.000
Und Bernd Christmann wird dann hinterher die
Frage

90
00:04:54.000 --> 00:04:57.000
stellen Wenn das unser Fragebogen ist,

91
00:04:57.000 --> 00:05:00.000
wenn das unser digitales Instrument ist, was
haben wir denn davon?

92
00:05:00.000 --> 00:05:03.000
Und was haben die Studierenden davon, wenn
er zum Einsatz kommt?

93
00:05:03.000 --> 00:05:06.000
Wie nutzen wir ihn? Wofür wird er benutzt
und welche

94
00:05:07.000 --> 00:05:10.000
Möglichkeiten eröffnet ein solches Instrument

95
00:05:10.000 --> 00:05:15.000
der Digitalisierung? Dazu würde ich als erstes,

96
00:05:15.000 --> 00:05:19.000
um diesen institutionellen Rahmen zu eröffnen,
einen Blick zurückwerfen.

97
00:05:19.000 --> 00:05:22.000
Keine Angst, da steht historische Entwicklung
auf der nächsten Folie.

98
00:05:22.000 --> 00:05:25.000
Ich versuche das aber natürlich sehr kurz
zu halten und die historische

99
00:05:25.000 --> 00:05:28.000
Entwicklung soll jetzt nicht weit zurückgehen.
Der momentane Stand

100
00:05:29.000 --> 00:05:32.000
ist ja, dass wir hier an der RWTH Aachen seit
letztem

101
00:05:32.000 --> 00:05:35.000
Jahr ein solches STEM Screening für alle Lehramts

102
00:05:35.000 --> 00:05:39.000
Studierende im Masterstudium verpflichtend
anbieten.

103
00:05:39.000 --> 00:05:42.000
Das heißt, es ist Curricula verankert. Wir
kommen aber

104
00:05:42.000 --> 00:05:45.000
eigentlich aus einer anderen Entwicklung und
ich will die Entwicklung

105
00:05:45.000 --> 00:05:49.000
deshalb zeigen, weil es ja für Kolleginnen
und Kollegen

106
00:05:49.000 --> 00:05:52.000
an anderen Hochschulen und pädagogischen Einrichtungen

107
00:05:53.000 --> 00:05:56.000
interessant sein könnte, wie eine solche Implementierung
des

108
00:05:56.000 --> 00:06:00.000
Screenings stattgefunden hat und inwieweit
jetzt

109
00:06:00.000 --> 00:06:03.000
ein solches Instrument wie der hier vorgestellte

110
00:06:03.000 --> 00:06:06.000
Fragebogen sich in diese Entwicklung

111
00:06:06.000 --> 00:06:10.000
einfügt. Begonnen hat das Ganze mit der Qualitätsoffensive
Lehrerbildung.

112
00:06:10.000 --> 00:06:13.000
Das wird vielen von ihnen, die an Universitäten

113
00:06:14.000 --> 00:06:17.000
in der Lehramtsausbildung tätig sind, jetzt
kein unbekannter Begriff

114
00:06:17.000 --> 00:06:19.000
sein. 2015 haben wir im Rahmen

115
00:06:20.000 --> 00:06:23.000
dieser Qualitätsoffensive Lehrerbildung damals
noch in der ersten

116
00:06:23.000 --> 00:06:26.000
Phase durch das Bundesministerium das Stimm

117
00:06:26.000 --> 00:06:29.000
Screening bei uns eingeführt als freiwilliges
Angebot

118
00:06:30.000 --> 00:06:33.000
an Studierende. Und wenn so ein freiwilliges
Angebot

119
00:06:33.000 --> 00:06:37.000
an Studierende besteht, muss man darauf aufmerksam

120
00:06:37.000 --> 00:06:41.000
machen. Man muss irgendein Mittel finden der
Werbung,

121
00:06:41.000 --> 00:06:45.000
der Promotion für dieses STEM Screening. Es
muss ja

122
00:06:45.000 --> 00:06:48.000
einen Anreiz geben, sich damit zu beschäftigen,
Zeit

123
00:06:48.000 --> 00:06:52.000
zu investieren, sich eben einem solchen Screening

124
00:06:52.000 --> 00:06:55.000
zu unterziehen, evaluieren zu lassen. Das muss
ja nicht immer

125
00:06:55.000 --> 00:06:59.000
nur positive Antworten geben. Und gerade wenn
Studierende

126
00:06:59.000 --> 00:07:01.000
vielleicht denken, es könnte

127
00:07:01.000 --> 00:07:05.000
unangenehm werden, es könnte eine Antwort
dabei herauskommen, die ich gar

128
00:07:05.000 --> 00:07:08.000
nicht hören möchte, dann vermeiden Sie ja
eher, sich einer solchen Situation

129
00:07:08.000 --> 00:07:12.000
auszusetzen. Die Studierende, die sagen Meine
Stimme ist in Ordnung,

130
00:07:12.000 --> 00:07:14.000
das interessiert mich eher. In welchem positiven
Bereich bin

131
00:07:15.000 --> 00:07:18.000
ich da unterwegs? Die kommen zum Screening,
die Studierende,

132
00:07:18.000 --> 00:07:21.000
die ich würde sagen Zweifel haben

133
00:07:21.000 --> 00:07:24.000
oder ein geringes Bewusstsein

134
00:07:24.000 --> 00:07:28.000
für die Bedeutung der Stimme im Lehrberuf.
Die nehmen

135
00:07:28.000 --> 00:07:30.000
das Angebot entweder nicht wahr im Sinne

136
00:07:30.000 --> 00:07:34.000
von sie werden nicht aufmerksam darauf, oder
sie nehmen es nicht wahr im Sinne

137
00:07:34.000 --> 00:07:37.000
von sie kommen einfach nicht. Und da haben
wir uns überlegt, was könnten

138
00:07:37.000 --> 00:07:40.000
wir tun, um darauf aufmerksam zu machen

139
00:07:40.000 --> 00:07:43.000
und haben dann diesen Fragebogen zunächst
mal

140
00:07:43.000 --> 00:07:47.000
wie eine Art Werbe Instrument verwendet.

141
00:07:47.000 --> 00:07:51.000
Uns ging es bei diesem Werbe Instrument Fragebogen

142
00:07:51.000 --> 00:07:54.000
so Nach 2015 bis 2017 ist

143
00:07:54.000 --> 00:07:56.000
der quasi in der ersten Fassung entwickelt
worden.

144
00:07:57.000 --> 00:08:00.000
Zunächst einmal darum, sehr früh aufmerksam

145
00:08:00.000 --> 00:08:04.000
zu machen, schon Studieninteressierte aufmerksam

146
00:08:04.000 --> 00:08:06.000
zu machen oder in der Studieneingangsphase
darauf

147
00:08:06.000 --> 00:08:09.000
aufmerksam zu machen, dass die Stimme ein eigenständiges,

148
00:08:09.000 --> 00:08:13.000
wichtiges Instrument des Lehrers in der praktischen

149
00:08:13.000 --> 00:08:16.000
Tätigkeit des Unterrichtens ist. Damit besteht
zweitens

150
00:08:16.000 --> 00:08:20.000
die Möglichkeit, wenn der Fragebogen ausgefüllt
wird und zu einem bestimmten

151
00:08:20.000 --> 00:08:23.000
Ergebnis führt, dass wir auch einen Impuls
setzen,

152
00:08:23.000 --> 00:08:27.000
zu intervenieren. Dieser Impuls der Intervention

153
00:08:27.000 --> 00:08:29.000
ist erst das Wichtige. Ob die Intervention
dann darin besteht,

154
00:08:30.000 --> 00:08:32.000
dass die Studierenden zu uns ins Screening
kommen

155
00:08:32.000 --> 00:08:35.000
oder ob die Studierenden vielleicht einen Logopäden
aufsuchen

156
00:08:35.000 --> 00:08:40.000
oder andere Formen der Diagnostik

157
00:08:40.000 --> 00:08:42.000
suchen, einen HNO Arzt von Theater oder ähnliches.

158
00:08:43.000 --> 00:08:46.000
Das ist eigentlich erst mal zweitrangig. Wichtig
war uns,

159
00:08:46.000 --> 00:08:50.000
dass aus diesem Fragebogen ein Impuls kommen
soll, sich

160
00:08:50.000 --> 00:08:53.000
mit der eigenen Stimme und wenn denn Defizite
festgestellt werden sollen,

161
00:08:53.000 --> 00:08:57.000
eben mit der Behebung von Defiziten zu beschäftigen.

162
00:08:59.000 --> 00:09:03.000
Drittens mit einem solchen Instrument, das
unter wissenschaftlichen Kriterien

163
00:09:03.000 --> 00:09:06.000
entwickelt wurde. Und wir sind ja sehr dankbar,
dass wir die große

164
00:09:06.000 --> 00:09:09.000
Unterstützung der RWTH in Anspruch nehmen
konnten,

165
00:09:09.000 --> 00:09:12.000
was die Entwicklung eines solchen Fragebogens
angeht.

166
00:09:12.000 --> 00:09:16.000
Auch aus didaktischer und methodischer Sicht
wurde uns da sehr stark geholfen.

167
00:09:16.000 --> 00:09:19.000
Das schafft aber natürlich für ein solches
Screening darüber

168
00:09:19.000 --> 00:09:22.000
hinaus eine gewisse Akzeptanz,

169
00:09:22.000 --> 00:09:25.000
weil begleitet vom Fragebogen bis hin

170
00:09:25.000 --> 00:09:28.000
zur Auswertung des Screening selbst, ja bis
darüber hinaus sogar

171
00:09:28.000 --> 00:09:30.000
dem Angeboten der Intervention

172
00:09:30.000 --> 00:09:34.000
bei Defiziten der Stimme durch Workshops oder
Einzeltraining

173
00:09:34.000 --> 00:09:36.000
oder Ähnliches entsteht natürlich

174
00:09:36.000 --> 00:09:40.000
eine Geschlossenheit, also eine holistische
Herangehensweise,

175
00:09:40.000 --> 00:09:43.000
die man durchaus als wissenschaftlich und damit
eben auch nach außen hin vertretbar

176
00:09:43.000 --> 00:09:46.000
verkaufen kann. Darüber hinaus gibt es dann
eben eine hochschul

177
00:09:46.000 --> 00:09:49.000
didaktische Anbindung durch diesen Fragebogen.
Darauf komme ich gleich

178
00:09:49.000 --> 00:09:52.000
zu sprechen, wo der zunächst mal integriert
war.

179
00:09:52.000 --> 00:09:55.000
Und schließlich führt er ja dazu, dass wir
über

180
00:09:56.000 --> 00:09:58.000
die gesteigerte Wahrnehmung an der Hochschule,

181
00:09:58.000 --> 00:10:02.000
die Akzeptanz bei den Studierenden schließlich
dahin kommt,

182
00:10:02.000 --> 00:10:05.000
was das eigentliche Ziel war, nämlich das
Screening selbst,

183
00:10:06.000 --> 00:10:08.000
damit auch den Fragebogen zu implementieren,
und zwar

184
00:10:09.000 --> 00:10:11.000
Curricula so zu verankern, dass es verpflichtend
ist

185
00:10:12.000 --> 00:10:15.000
in der Lehramtsausbildung. Dieses Ziel ist
erreicht worden. Das war zunächst

186
00:10:15.000 --> 00:10:16.000
mal, als er entwickelt wurde,

187
00:10:16.000 --> 00:10:19.000
2016 17 erst mal

188
00:10:19.000 --> 00:10:23.000
nur ein hehres Ziel. Inzwischen haben wir das
aber hier in Aachen geschafft

189
00:10:23.000 --> 00:10:26.000
und da sind wir ja auch sehr froh darum. Ja,
wie haben wir es denn geschafft

190
00:10:26.000 --> 00:10:29.000
und wo ist dieses Werbe Instrument? Implementiert
wurden

191
00:10:29.000 --> 00:10:32.000
im sogenannten Self Assessment der RWTH. Das
Self

192
00:10:33.000 --> 00:10:35.000
Assessment der RWTH ist zunächst mal

193
00:10:35.000 --> 00:10:38.000
ein ein Test, ein Selbsttest

194
00:10:38.000 --> 00:10:42.000
für Studieninteressierte. Und jeder, der an
der Arbeit Lehramt

195
00:10:42.000 --> 00:10:45.000
studiert, muss dieses Self Assessment durchführen.

196
00:10:45.000 --> 00:10:49.000
Das heißt also, wenn ein solcher Fragebogen

197
00:10:49.000 --> 00:10:53.000
in Bezug auf die Lehrer stimme oder sagen wir
mal einen Teil des

198
00:10:53.000 --> 00:10:56.000
Self Assessments, die Lehrer Stimme abfragt,

199
00:10:56.000 --> 00:11:00.000
waren wir der Meinung, dann wird man sehr frühzeitig

200
00:11:00.000 --> 00:11:03.000
auf Stimme aufmerksam und dann hat man genügend
Zeit über das gesamte

201
00:11:03.000 --> 00:11:07.000
Studium hinweg sich mit der eigenen Stimme
zu beschäftigen und eben

202
00:11:07.000 --> 00:11:10.000
an der Verbesserung der Optimierung der eigenen
Stimme

203
00:11:10.000 --> 00:11:15.000
zu arbeiten. Die Entwicklung ist, dann muss
man sagen,

204
00:11:15.000 --> 00:11:17.000
so ein bisschen darüber hinweggegangen.

205
00:11:18.000 --> 00:11:20.000
Weil

206
00:11:20.000 --> 00:11:23.000
diese dieses Self Assessment,

207
00:11:23.000 --> 00:11:27.000
das kann man sich auf der Seite der RWTH ansehen
und man kann

208
00:11:27.000 --> 00:11:30.000
mal dieses Self Assessment durchlaufen inzwischen
den Fragebogen

209
00:11:30.000 --> 00:11:34.000
zur Stimme ja gar nicht mehr enthält. Dadurch,
dass wir das Curricula

210
00:11:34.000 --> 00:11:37.000
verankern konnten, dadurch, dass also der Schritt

211
00:11:37.000 --> 00:11:40.000
von dem freiwilligen Screening hin zum Curricula
verantworten deswegen gegangen

212
00:11:40.000 --> 00:11:44.000
sind, ist der Fragebogen jetzt nicht mehr Teil
des Self Assessments.

213
00:11:44.000 --> 00:11:47.000
Aber für diejenigen, die das vielleicht erst
mal auf freiwilliger Basis an ihren

214
00:11:48.000 --> 00:11:51.000
Hochschulen implementieren wollen, ist das
ja eine wichtige Information.

215
00:11:51.000 --> 00:11:54.000
Das haben wir geschafft, über ein solches
freiwilliges

216
00:11:54.000 --> 00:11:55.000
Angebot

217
00:11:55.000 --> 00:11:58.000
zur Bestimmung der eigenen

218
00:11:58.000 --> 00:12:01.000
Kompetenzen, Interessen, Fähigkeiten

219
00:12:01.000 --> 00:12:04.000
für ein Studium. Und inzwischen ist es da
aber wieder

220
00:12:04.000 --> 00:12:07.000
herausgenommen und ist eben Bestandteil des
Screening selbst,

221
00:12:07.000 --> 00:12:10.000
dass jeder Lehramtsstudent bei uns hier durchläuft.

222
00:12:11.000 --> 00:12:14.000
Zusammenfassend will ich vielleicht zu diesem
Teil sagen Was haben

223
00:12:14.000 --> 00:12:17.000
wir von diesem Fragebogen oder was erwarten

224
00:12:17.000 --> 00:12:21.000
wir uns? Natürlich ist er auch weiterhin ein
Mittel des Self

225
00:12:21.000 --> 00:12:24.000
Assessments, nur nicht mehr implementiert im
Hochschul eigenen

226
00:12:25.000 --> 00:12:28.000
Pool des Self Assessment, sondern innerhalb
des Screenings

227
00:12:28.000 --> 00:12:31.000
im Masterstudiengang in der Eingangs Phase
dieses Studiums.

228
00:12:31.000 --> 00:12:35.000
Das dient zweitens der von mir angesprochenen
Stärkung der Lerner

229
00:12:35.000 --> 00:12:38.000
Autonomie, weil Studierenden hier selbstständig
sich

230
00:12:38.000 --> 00:12:40.000
mit ihrer eigenen Stimme beschäftigen können

231
00:12:40.000 --> 00:12:43.000
und das als Impuls nehmen können, daran

232
00:12:43.000 --> 00:12:47.000
zu arbeiten. Damit machen wir aufmerksam

233
00:12:47.000 --> 00:12:50.000
auf die Stimme. Sie kommt in den Fokus des
Lehramts,

234
00:12:50.000 --> 00:12:52.000
in dem sie es vielleicht für Studierende erst
mal nicht ist.

235
00:12:53.000 --> 00:12:57.000
Das ist das glaube ich, den Benefit, den die
Studierenden davon haben,

236
00:12:57.000 --> 00:13:00.000
weil sie können sich zunächst einmal selbst
mit Stimme beschäftigen.

237
00:13:00.000 --> 00:13:03.000
Sie können das erst mal in einem geschützten
Rahmen tun,

238
00:13:04.000 --> 00:13:07.000
und sie können sich darüber bewusst werden,
welche Bedeutung eben

239
00:13:07.000 --> 00:13:10.000
Stimme für ihren späteren Beruf hat, für
uns

240
00:13:10.000 --> 00:13:15.000
als die Dozenten. Würde ich sagen, ist das
natürlich

241
00:13:15.000 --> 00:13:19.000
ein evidenter Hilfsmittel in der diagnostischen
Anamnese, denn

242
00:13:19.000 --> 00:13:21.000
wir bekommen die Studierenden nicht mehr unvorbereitet,

243
00:13:21.000 --> 00:13:23.000
sondern der Fragebogen liegt vor,

244
00:13:23.000 --> 00:13:26.000
wenn ein Student in unser Screening kommt.

245
00:13:27.000 --> 00:13:30.000
Er bietet darüber hinaus einen Gesprächs
Impuls,

246
00:13:30.000 --> 00:13:33.000
sowohl was das Screening und die Begleitung
des Screenings angeht,

247
00:13:34.000 --> 00:13:36.000
aber auch in der Auswertung des Screening selbst.

248
00:13:37.000 --> 00:13:40.000
Und wir können natürlich die Daten, die wir
gewinnen, in einem

249
00:13:40.000 --> 00:13:43.000
solchen Fragebogen nutzen.

250
00:13:43.000 --> 00:13:46.000
Für die Forschung rund um Lehrer Stimme

251
00:13:47.000 --> 00:13:51.000
und auch Nutzen für die Evaluation des Fragebogens
selbst.

252
00:13:51.000 --> 00:13:54.000
Wie sinnvoll ist denn dieses Instrument des
Fragebogens? Wie müsste

253
00:13:54.000 --> 00:13:57.000
es angepasst werden, verbessert werden,

254
00:13:57.000 --> 00:14:00.000
um als Instrument der Lerner Autonomie, aber
eben

255
00:14:00.000 --> 00:14:04.000
auch der Fokussierung auf Lehrer Stimme überhaupt
sinnvoll eingesetzt zu sein?

256
00:14:05.000 --> 00:14:09.000
Soweit sind wir noch nicht. Das Screening,
sie haben es ja gesehen läuft

257
00:14:09.000 --> 00:14:12.000
seit 2020, aber Pandemie bedingt

258
00:14:12.000 --> 00:14:16.000
mussten wir jetzt ein wenig warten, bis das
in den Regelbetrieb übergeht.

259
00:14:16.000 --> 00:14:19.000
Aber sobald wir jetzt wieder aus der Pandemie
herauskommen,

260
00:14:19.000 --> 00:14:23.000
so langsam werden wir diesen Fragebogen einsetzen
und damit dann

261
00:14:23.000 --> 00:14:26.000
eben die Screenings verpflichtend hier bei
uns in Aachen aufnehmen,

262
00:14:26.000 --> 00:14:30.000
wie der Fragebogen. Jetzt habe ich Sie wahrscheinlich
lange

263
00:14:30.000 --> 00:14:33.000
auf die Folter gespannt. Wie dieser Fragebogen
aussieht,

264
00:14:34.000 --> 00:14:37.000
was man durchläuft, wenn man ihn benutzt,

265
00:14:38.000 --> 00:14:41.000
das erzählt jetzt meine Kollegin Frau Dr.
Kathrin van

266
00:14:41.000 --> 00:14:45.000
-Laguna. -Unser Fragebogen startet

267
00:14:45.000 --> 00:14:49.000
eigentlich klassischerweise, wie man das von
Fragebögen kennt. Wir werden

268
00:14:49.000 --> 00:14:52.000
den jetzt gemeinsam einmal durchgehen. An einigen

269
00:14:52.000 --> 00:14:55.000
Stellen werde ich eben Dinge erklären. Aber
im Prinzip durchlaufen

270
00:14:55.000 --> 00:14:59.000
wir jetzt genau die Reihenfolge, die auch die
Studierenden sich durch

271
00:14:59.000 --> 00:15:02.000
den Fragebogen klicken. Als erstes hat man
natürlich

272
00:15:02.000 --> 00:15:05.000
eine Einführung über die Handhabung. Was
erwartet

273
00:15:05.000 --> 00:15:09.000
einen? Es findet die Begrüßung statt. Wie
ist

274
00:15:09.000 --> 00:15:13.000
der Fragebogen aufgebaut? Wie viel Zeit muss
man einrechnen?

275
00:15:13.000 --> 00:15:16.000
Das sind so diese klassischen Schritte des
Beginns

276
00:15:16.000 --> 00:15:19.000
zur Einführung danach. Natürlich erheben

277
00:15:19.000 --> 00:15:22.000
wir die demografischen Daten. Wir haben das
eben schon eingangs von Björn Meißner

278
00:15:22.000 --> 00:15:26.000
gehört. Gegebenenfalls finden verschiedene

279
00:15:26.000 --> 00:15:28.000
Forschungen statt, Studien. Und da ist es natürlich
wichtig,

280
00:15:29.000 --> 00:15:32.000
auch die demographischen Daten zu erheben.
Zumal es für uns

281
00:15:32.000 --> 00:15:35.000
auch nachher im Abgleich, wenn wir das Screening
durchführen, wichtig ist,

282
00:15:35.000 --> 00:15:39.000
die Daten dann dort parallel vorliegen zu haben.

283
00:15:40.000 --> 00:15:43.000
Ein ganz wichtiger Punkt ist, an einer Stelle
direkt zu fragen

284
00:15:43.000 --> 00:15:47.000
Wie ist die Lehr Erfahrung? Angesiedelt? Ist
der Fragebogen ja

285
00:15:47.000 --> 00:15:51.000
eigentlich im Master? Dann haben die Studierenden

286
00:15:51.000 --> 00:15:54.000
gegebenenfalls eine Lehr Erfahrung schon gehabt,
vielleicht

287
00:15:55.000 --> 00:15:57.000
im Praxissemester oder durch andere Praktika.

288
00:15:57.000 --> 00:16:01.000
Oder sie führen eben das Screening schon im
Bachelor durch,

289
00:16:01.000 --> 00:16:03.000
denn sie haben durchaus die Möglichkeit, das
auch vorziehen zu können,

290
00:16:03.000 --> 00:16:06.000
was wir eigentlich auch favorisieren. Denn
je früher man

291
00:16:06.000 --> 00:16:10.000
sich damit beschäftigt, desto mehr Zeit hat
man natürlich, um dann

292
00:16:10.000 --> 00:16:12.000
gegebenenfalls an der Stimme zu arbeiten.

293
00:16:13.000 --> 00:16:17.000
Das heißt, hier fragen wir, wie sind die Lehr
Erfahrungen? Und das ist eben

294
00:16:17.000 --> 00:16:20.000
ein wichtiger Teil. Denn danach gliedert sich
dann,

295
00:16:20.000 --> 00:16:23.000
wie der Fragebogen weitergeht. Also wir haben
dann zwei Pfade,

296
00:16:23.000 --> 00:16:27.000
das heißt, einmal beantworte ich die Frage
mit ja, ich habe schon

297
00:16:27.000 --> 00:16:30.000
viele Erfahrungen, dann sind die Fragen im
Anschluss etwas anders

298
00:16:30.000 --> 00:16:34.000
formuliert, als wenn ich Nein anklicke. Das
ist eben

299
00:16:34.000 --> 00:16:36.000
ein Entscheidungs pfad.

300
00:16:37.000 --> 00:16:41.000
Bei ja haben wir jetzt hier ein Beispiel, was
dann

301
00:16:41.000 --> 00:16:44.000
für Fragen kommen. Das muss man hier nicht
im Detail jetzt erkennen, aber es ist

302
00:16:44.000 --> 00:16:47.000
einfach wichtig, dann nachzufragen,

303
00:16:47.000 --> 00:16:51.000
wie insgesamt, wie viele Stunden man gehalten
hat.

304
00:16:51.000 --> 00:16:55.000
Über welchen Zeitraum reden wir insgesamt?
Für wie vielen

305
00:16:55.000 --> 00:16:58.000
Schülerinnen und Schülern hat das stattgefunden,
dass wir da einen

306
00:16:58.000 --> 00:17:01.020
kleinen Eindruck bekommen? Würde der Studierende

307
00:17:01.020 --> 00:17:05.020
die Studierenden mit Nein antworten, dann sind
die Fragen eben darauf

308
00:17:05.020 --> 00:17:08.020
gezielt Wie ist der Erfahrung beim Sprechen
vor großen Gruppen, sei

309
00:17:08.020 --> 00:17:12.020
es bei Referaten oder ähnlichem? Für uns
natürlich

310
00:17:12.020 --> 00:17:16.020
ein wahnsinnig wichtiges Thema die Selbstwahrnehmung.

311
00:17:16.020 --> 00:17:19.020
Die Studierenden, die in die das Screening
besuchen

312
00:17:19.020 --> 00:17:23.020
werden, haben sich womöglich noch nicht oft
mit dem Thema

313
00:17:23.020 --> 00:17:26.020
Stimme, sei es ihre eigene oder fremde Stimmen,

314
00:17:26.020 --> 00:17:29.020
beschäftigt. Das ist die Erfahrung aus vielen
Jahren

315
00:17:29.020 --> 00:17:33.020
Lehrtätigkeit, dass die Stimme die ist halt
so

316
00:17:33.020 --> 00:17:36.020
heißt es dann, da kann ich nichts dran ändern.
Und genau da setzt natürlich

317
00:17:36.020 --> 00:17:40.020
der Fragebogen an, hier erst mal ein Bewusstsein

318
00:17:40.020 --> 00:17:43.020
zu schaffen für die eigene Stimme. Und so
ist auch unsere erste

319
00:17:44.020 --> 00:17:47.020
Frage in diese Richtung einfach mal das eigene

320
00:17:47.020 --> 00:17:51.020
Sprechen, die eigene Stimme mit drei Adjektiven
zu beschreiben.

321
00:17:51.020 --> 00:17:54.020
Das ist schon ein immenser Denkvorgang

322
00:17:54.020 --> 00:17:58.020
für viele, da das Passende zu finden. Und
wir erwarten da keine

323
00:17:58.020 --> 00:18:01.080
Fachbegriffe oder ähnliches, sondern intuitiv.

324
00:18:03.080 --> 00:18:06.080
Was fällt mir ein zu meiner eigenen Stimme
oder auch meinem Sprechen?

325
00:18:08.080 --> 00:18:11.080
Neben dieser Sensibilisierung für die eigene
Stimme ist

326
00:18:11.080 --> 00:18:14.080
natürlich auch die Sensibilisierung für das
eigene

327
00:18:14.080 --> 00:18:18.080
Sprechen für uns wichtig. Der Laie Mag das
gerne

328
00:18:18.080 --> 00:18:21.080
zusammennehmen als eins, aber wir wissen natürlich,

329
00:18:21.080 --> 00:18:24.080
dass wir das auch trennen. Das heißt, wir
stellen

330
00:18:24.080 --> 00:18:27.080
nach diesen drei Adjektiven, die intuitiv genannt

331
00:18:27.080 --> 00:18:30.080
werden können, noch einmal dann konkrete Fragen,

332
00:18:30.080 --> 00:18:34.080
und da geht es um die Wirkung der Stimme und
des Sprech Verhaltens.

333
00:18:34.080 --> 00:18:36.080
Die sind dann angelehnt

334
00:18:36.080 --> 00:18:40.080
an den VHF N Voice Handicap

335
00:18:40.080 --> 00:18:42.080
Index, aber wir haben das nicht einfach übernommen,

336
00:18:42.080 --> 00:18:45.080
sondern natürlich für die Studierenden

337
00:18:46.080 --> 00:18:49.080
und die spätere Lehrtätigkeit angepasst.
Dazu eben

338
00:18:49.080 --> 00:18:53.080
ein Beispiel So sieht der Voice Handicap Index

339
00:18:53.080 --> 00:18:57.080
eigentlich aus. Ich habe jetzt mal zwei Fragen
da rausgeholt,

340
00:18:57.080 --> 00:19:00.040
wenn man die ja so natürlich überhaupt nicht
erkennen kann. Deshalb jetzt noch

341
00:19:00.040 --> 00:19:03.040
einmal vergrößert haben wir einmal man hört
mich wegen meiner

342
00:19:04.040 --> 00:19:07.040
Stimme schlecht wäre halt die eigentliche
Frage.

343
00:19:07.040 --> 00:19:10.040
Oder anderen fällt es schwer, mich in einem
lauten Raum

344
00:19:10.040 --> 00:19:13.040
zu verstehen. Das würde in unserem Fragebogen
eben

345
00:19:13.040 --> 00:19:16.040
entsprechend lauten Aufgrund meiner Stimme

346
00:19:16.040 --> 00:19:20.040
und Sprechweise schaffe ich es, die Gruppe
angemessen

347
00:19:20.040 --> 00:19:22.040
zu führen oder habe ich sehr häufig Schwierigkeiten,

348
00:19:23.040 --> 00:19:25.040
Unruhe nachhaltig zu unterbinden? Und so

349
00:19:25.040 --> 00:19:29.040
setzt sich das fort. Einzelne Fragen des VH
I werden

350
00:19:29.040 --> 00:19:32.040
umgeändert, dass es passt für unsere Zielgruppe.

351
00:19:33.040 --> 00:19:36.040
Das heißt, wir haben also Fragen nach der
Belastbarkeit der Stimme,

352
00:19:37.040 --> 00:19:40.040
nach Stimm Beschwerden. Das ist wie Heiserkeit,
Kehlkopf,

353
00:19:40.040 --> 00:19:43.040
Schmerzen, irgendwie ein Kloß Gefühl

354
00:19:43.040 --> 00:19:47.040
oder was auch immer eben dort für uns von
Bedeutung ist

355
00:19:47.040 --> 00:19:51.040
nachzufragen. Aber

356
00:19:51.040 --> 00:19:54.040
neben der Selbstwahrnehmung möchten wir natürlich
auch wissen

357
00:19:54.040 --> 00:19:58.040
Wie werden denn von den Studierenden fremde
Stimmen wahrgenommen?

358
00:19:58.040 --> 00:20:00.000
Gibt es da auch eine Tendenz,

359
00:20:00.000 --> 00:20:04.000
das herauszuhören, wie diese Stimme in dem
Moment klingt?

360
00:20:04.000 --> 00:20:06.000
Dazu haben wir drei

361
00:20:07.000 --> 00:20:10.000
Hörbeispiele. Männer und Frau Stimme.

362
00:20:10.000 --> 00:20:13.000
Beides ist dabei, die eine bestimmte Art und
Weise des

363
00:20:14.000 --> 00:20:17.000
Sprechens oder der Stimme haben. Die hören
die Studierenden sich an,

364
00:20:17.000 --> 00:20:21.000
sie sind circa 40 Sekunden lang die Beispiele
und können dann aber jetzt

365
00:20:21.000 --> 00:20:24.000
in dem Fall aus fünf Adjektiven auswählen,

366
00:20:24.000 --> 00:20:27.000
wie sich für sie die Stimme anhört.

367
00:20:27.000 --> 00:20:30.000
Dazu haben wir auch ein kleines Hörbeispiele.

368
00:20:30.000 --> 00:20:34.000
Letztes Wochenende bin ich mit meinen Freunden
ans Meer gefahren.

369
00:20:34.000 --> 00:20:38.000
Das Schöne am Meer ist, dass man zu jeder
Jahreszeit dorthin fahren

370
00:20:38.000 --> 00:20:40.000
kann. Im Herbst und Winter genieße ich es,

371
00:20:41.000 --> 00:20:44.000
warm eingemummelt mit Schal und Mütze am Strand
spazieren

372
00:20:44.000 --> 00:20:47.000
zu gehen, sich vom Wind durchpusten zu lassen

373
00:20:47.000 --> 00:20:50.000
und anschließend in einer Strand Bude einen
heißen Kakao

374
00:20:50.000 --> 00:20:53.000
zu trinken. Im Frühjahr und Sommer ist es
natürlich

375
00:20:53.000 --> 00:20:56.000
wunderbar einfach am Strand zu liegen, sich
die Sonne

376
00:20:57.000 --> 00:21:00.060
auf den Bauch scheinen zu lassen und sich vielleicht
ab und zu im Meer

377
00:21:00.060 --> 00:21:02.060
abzukühlen. Selbst wenn man

378
00:21:02.060 --> 00:21:05.060
das wie wir nur als Tagesausflug gestaltet,
fühlt

379
00:21:05.060 --> 00:21:09.060
es sich gleich wie Urlaub an und hat einen
großen

380
00:21:09.060 --> 00:21:13.060
-Erholungswert. -Dann ist natürlich

381
00:21:13.060 --> 00:21:16.060
neben diesen Eindrücken des Stimm klangs für
uns auch wichtig. Wie sieht

382
00:21:17.060 --> 00:21:20.060
es mit der Artikulation aus? Denn natürlich
ist auch das im Lehrberuf

383
00:21:20.060 --> 00:21:24.060
durchaus ein entscheidender Punkt, deutlich
zu sprechen.

384
00:21:25.060 --> 00:21:28.060
Für uns in dem Fall ist einfach

385
00:21:28.060 --> 00:21:31.060
nur wichtig, wie glaube ich selber, wie ich
rede?

386
00:21:32.060 --> 00:21:35.060
Rede ich deutlich oder undeutlich? Habe ich
einen Dialekt? Glaube ich einen

387
00:21:35.060 --> 00:21:38.060
zu haben oder einen fremdländischen Akzent?
Gibt es einen

388
00:21:38.060 --> 00:21:42.060
bestimmten Laut, der einfach bei mir komisch
klingt? Das kann man ja auch.

389
00:21:42.060 --> 00:21:44.060
Vielleicht aus eigener Geschichte. Weiß man

390
00:21:45.060 --> 00:21:47.060
das aus der Lebenserfahrung, dass das so ist?

391
00:21:47.060 --> 00:21:51.060
Aber gleichzeitig wie wird das von anderen
wahrgenommen?

392
00:21:51.060 --> 00:21:54.060
Und wurde mir das vielleicht schon mal gesagt?
Also besteht auch hier

393
00:21:54.060 --> 00:21:57.060
die Möglichkeit, das anzukreuzen,

394
00:21:57.060 --> 00:22:01.020
was ich selber empfinde oder was mir vielleicht
auch einmal schon mal einmal

395
00:22:01.020 --> 00:22:05.020
gesagt wurde. Von der Artikulation geht es
für uns

396
00:22:05.020 --> 00:22:09.020
natürlich auch noch zur Atmung, das heißt
es geht um die Ton halte

397
00:22:09.020 --> 00:22:11.020
Dauer auf einem stimmlosen

398
00:22:11.020 --> 00:22:13.020
und stimmhaften Laut. Wir haben hier

399
00:22:13.020 --> 00:22:17.020
das Wie in Fluss oder das C

400
00:22:17.020 --> 00:22:21.020
wie in Sonne. So wird es auch erklärt im Text,

401
00:22:21.020 --> 00:22:24.020
wie die Studierenden diesen Ton zu erzeugen
haben.

402
00:22:25.020 --> 00:22:28.020
Und dann ist es ganz praktisch für uns. Es
gibt eben eine Taste,

403
00:22:28.020 --> 00:22:32.020
die heißt Starte Stoppuhr. Und die Studierenden
fangen

404
00:22:32.020 --> 00:22:34.020
in dem Moment an, den Ton zu erzeugen.

405
00:22:34.020 --> 00:22:38.020
Und wenn der Ton, die Tonhöhe Dauer beendet
ist, drücken

406
00:22:38.020 --> 00:22:41.020
sie auf Stopp und automatisch erscheint im
Sekunden Feld dann

407
00:22:42.020 --> 00:22:45.020
die Zahl die Dauer des gehaltenen

408
00:22:45.020 --> 00:22:48.020
Tons. Das ist insofern interessant, weil ja
genau

409
00:22:48.020 --> 00:22:52.020
dieser Teil auch später im Screening vorkommt
und wir dann

410
00:22:52.020 --> 00:22:55.020
natürlich auch ein bisschen sehen. Ist es
gleich oder sind da große

411
00:22:55.020 --> 00:22:58.020
Unterschiede? Das kann dann verschiedene Gründe
haben,

412
00:22:58.020 --> 00:23:02.080
ob es Aufregung ist oder eben, dass man es
schon mal gemacht hat

413
00:23:02.080 --> 00:23:06.080
und beim zweiten Mal es einem leichter fällt.
Aber zumindest ist sichtbar.

414
00:23:07.080 --> 00:23:10.080
Ob es immer so ist oder ob es dort schon eine
Veränderung gibt.

415
00:23:11.080 --> 00:23:15.080
Von der eigenen Artikulation über die Tonhöhe.
Dauer ist

416
00:23:15.080 --> 00:23:17.080
für uns dann auch noch mal interessant. Wie
sieht

417
00:23:17.080 --> 00:23:21.080
es bei der Laut Bildung aus? Hinsichtlich der
Vorstellungskraft

418
00:23:21.080 --> 00:23:24.080
Habe ich überhaupt eine Idee, wie ein Laut
gebildet

419
00:23:24.080 --> 00:23:28.080
wird? Das machen wir in sofern

420
00:23:28.080 --> 00:23:31.080
an vier lauten Test oder erfragen wir das?

421
00:23:31.080 --> 00:23:34.080
Und dann geben wir auch hier Möglichkeiten.

422
00:23:34.080 --> 00:23:39.080
Alternativ Antworten, wie der Laut gegebenenfalls
gebildet wird.

423
00:23:39.080 --> 00:23:42.080
Und um das genau beschreiben zu können, haben
wir eben

424
00:23:42.080 --> 00:23:45.080
auch eine Grafik, die ich jetzt vergrößern.

425
00:23:48.080 --> 00:23:51.080
So dass klar ist, wovon wir sprechen, wenn
wir von oberer

426
00:23:51.080 --> 00:23:55.080
Zahnreihe oder Zungen, Röcken oder hinteren
weichen Gaumen reden.

427
00:23:55.080 --> 00:23:59.080
Bei den Alternativ antworten die Laute hö

428
00:23:59.080 --> 00:24:03.040
und a werden erfragt, weil wir der Meinung

429
00:24:03.040 --> 00:24:05.040
sind, dass die ganz gut nachzuspüren sind.

430
00:24:05.040 --> 00:24:09.040
Und hier können die Studierenden dann eben
die entsprechenden Antworten

431
00:24:09.040 --> 00:24:12.040
ankreuzen. Der Fragebogen wäre damit auch
schon

432
00:24:13.040 --> 00:24:16.040
beendet. Es ist das Ende

433
00:24:16.040 --> 00:24:20.040
der Selbsteinschätzung. Man bedankt sich natürlich
am Abschluss

434
00:24:20.040 --> 00:24:23.040
dann für die Teilnahme. Aber was das Allerwichtigste
ist,

435
00:24:23.040 --> 00:24:26.040
dann gibt es natürlich noch eine Auswertung.

436
00:24:27.040 --> 00:24:30.040
Die persönliche schriftliche Auswertung ist

437
00:24:30.040 --> 00:24:33.040
gekennzeichnet in ein Ampelsystem.

438
00:24:33.040 --> 00:24:36.040
Dieses Ampelsystem ist also gegliedert in einen
unkritischen Bereich,

439
00:24:37.040 --> 00:24:39.040
der grün ist, in einen mittleren Bereich,
gelb

440
00:24:39.040 --> 00:24:42.040
und den roten Bereich für den kritischen Bereich.

441
00:24:43.040 --> 00:24:46.040
Da wird zunächst einmal in diesem dieser Auswertung
erläutert,

442
00:24:46.040 --> 00:24:49.040
was die einzelnen Bereiche im Allgemeinen bedeuten.

443
00:24:49.040 --> 00:24:53.040
Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Und das Entscheidende
ist,

444
00:24:53.040 --> 00:24:56.040
dass dieses Feedback kein irgendeine

445
00:24:56.040 --> 00:25:00.000
Diagnose darstellt oder so interpretiert werden
soll. Denn

446
00:25:00.000 --> 00:25:03.000
es ist ja eine subjektive Einschätzung von
einem

447
00:25:03.000 --> 00:25:06.000
selbst. Also kein Experte hat da drauf gehört,

448
00:25:07.000 --> 00:25:10.000
kein fundierter, kein HNO Arzt, kein Logopäden,
kein Sprecher, Erzieher.

449
00:25:10.000 --> 00:25:13.000
Das heißt es ist eine Selbsteinschätzung
und das wird auch noch

450
00:25:13.000 --> 00:25:16.000
mal extra betont. Und deshalb sind

451
00:25:16.000 --> 00:25:18.000
auch in diesen Erläuterungen dann

452
00:25:18.000 --> 00:25:22.000
zu den einzelnen Antworten die Formulierungen
immer

453
00:25:22.000 --> 00:25:26.000
sehr wohlwollend. Würde ich es sagen,

454
00:25:26.000 --> 00:25:28.000
so dass sie perspektivisch

455
00:25:28.000 --> 00:25:31.000
etwas anbieten, was man dann machen kann. Es
ist also überhaupt kein

456
00:25:31.000 --> 00:25:35.000
Ausschlusskriterium, dann sein Studium nicht
weiter fortsetzen

457
00:25:35.000 --> 00:25:39.000
zu können. Wie wird das Ganze berechnet?

458
00:25:39.000 --> 00:25:42.000
Das habe ich hier an einem Beispiel. Es ist
jetzt auch hier nicht

459
00:25:43.000 --> 00:25:46.000
wahnsinnig wichtig, die Details zu sehen. Wir
sind noch mal bei der Wirkung

460
00:25:46.000 --> 00:25:49.000
der Stimme und des Verhaltens. Es gibt vier

461
00:25:49.000 --> 00:25:52.000
Antwortmöglichkeiten. Das rechnet sich also
dann

462
00:25:52.000 --> 00:25:56.000
folgendermaßen Wir haben die Auswahl von trifft

463
00:25:56.000 --> 00:25:59.000
zu. Dafür gibt es vier Punkte für die Auswertung
und trifft

464
00:25:59.000 --> 00:26:03.060
nicht zu. Da gibt es einen Punkt. Allerdings
muss man

465
00:26:03.060 --> 00:26:06.060
bei der Berechnung ein bisschen aufpassen,
weil einige Fragen invertiert

466
00:26:06.060 --> 00:26:09.060
sind. Das heißt bei einem Satz wie habe ich
häufig

467
00:26:09.060 --> 00:26:12.060
Schwierigkeiten, Unruhe nachhaltig zu unterbinden,
gibt

468
00:26:13.060 --> 00:26:16.060
es natürlich vier Punkte. Bei trifft nicht
zu.

469
00:26:17.060 --> 00:26:20.060
Das herauszufinden haben wir eben zusammen
mit dem SAM

470
00:26:20.060 --> 00:26:24.060
Team gemacht, die uns da enorm bei geholfen
haben,

471
00:26:24.060 --> 00:26:27.060
diese ganzen Berechnungen zu erstellen, damit
man hinterher eben

472
00:26:27.060 --> 00:26:31.060
auch zu dem Feedback kommt. Und so entstehen
dann bei hier

473
00:26:31.060 --> 00:26:34.060
in dieser Rubrik insgesamt zehn Fragen sind
40 Punkte

474
00:26:34.060 --> 00:26:38.060
zu erreichen und so hat man eine grüne Ampel
bei 30

475
00:26:38.060 --> 00:26:41.060
bis 40 Punkten, die gelbe Ampel bei 16 bis
29

476
00:26:41.060 --> 00:26:45.060
und alles, was 15 und darunter liegt, bekommt
die rote

477
00:26:45.060 --> 00:26:48.060
Ampel. Aber es sind ja nicht nur Ampeln,

478
00:26:48.060 --> 00:26:52.060
sodass man denkt okay, ich bin jetzt im kritischen
oder im unkritischen Bereich,

479
00:26:52.060 --> 00:26:56.060
sondern es gibt einen Text dazu. Damit ist
der Fragebogen beendet.

480
00:26:56.060 --> 00:27:00.020
Die 100 % sind erreicht. Die Studierenden haben
dann noch ein paar

481
00:27:00.020 --> 00:27:03.020
Hinweise zum weiteren Vorgehen, dass sie sich
ihre TAN des Fragebogens

482
00:27:03.020 --> 00:27:07.020
notieren, dass sie das PDF mit dem Feedback
am besten

483
00:27:07.020 --> 00:27:10.020
abspeichern und oder auch ausdrucken.

484
00:27:11.020 --> 00:27:14.020
Natürlich, dass sie sich dann fürs Screening
anmelden.

485
00:27:14.020 --> 00:27:18.020
Es wird noch mal verwiesen auf die Homepage,
wie der weitere Ablauf

486
00:27:18.020 --> 00:27:21.020
ist, dass das PDF geschickt werden soll oder
ausgedruckt

487
00:27:21.020 --> 00:27:24.020
mitgebracht werden soll, damit man dann beim
Screening

488
00:27:24.020 --> 00:27:28.020
auch direkt darauf eingehen kann und das abgleichen
kann

489
00:27:28.020 --> 00:27:30.020
mit den Werten, die man dort eben erfährt

490
00:27:30.020 --> 00:27:34.020
und was das Experten Ohr hört. Auch hier gibt
es jetzt noch

491
00:27:34.020 --> 00:27:37.020
mal einen weiteren Punkt. Das war das Design
des

492
00:27:37.020 --> 00:27:41.020
Fragebogens. Was bringt uns das Ganze denn
jetzt

493
00:27:41.020 --> 00:27:44.020
im Detail, wenn wir mit den Studierenden dann
zusammenkommen?

494
00:27:44.020 --> 00:27:47.020
Darüber wird Ihnen jetzt mein Kollege Bernd
Christmann berichten.

495
00:27:49.020 --> 00:27:51.020
Ja, wir kommen jetzt zu dem Punkt, wo die Studierenden

496
00:27:51.020 --> 00:27:54.020
mit dem ausgefüllten Screening Fragebogen

497
00:27:54.020 --> 00:27:57.020
zum Screening kommen. Und ich werde

498
00:27:58.020 --> 00:28:01.080
das so aufgliedern, dass ich ein kurzes Feedback
Beispiel

499
00:28:02.080 --> 00:28:05.080
zeigen werde, demonstrieren werde, dann kurz
etwas sagen werde

500
00:28:05.080 --> 00:28:09.080
zum Protokoll und dann eine kleine Zusammenfassung
geben

501
00:28:09.080 --> 00:28:12.080
werde. Das Feedback ist ja, wie meine Kollegin
gesagt hat,

502
00:28:12.080 --> 00:28:15.080
in zwei Bereiche aufgegliedert Einmal in den
Bereich Stimme

503
00:28:16.080 --> 00:28:18.080
mit den Unterpunkten, Belastbarkeit, Stimm,

504
00:28:18.080 --> 00:28:22.080
Beschwerden, musikalische Erfahrung, Stimme
vor großen

505
00:28:22.080 --> 00:28:25.080
Gruppen und die Hörbeispiele, die meine Kollegin
schon angesprochen hat

506
00:28:26.080 --> 00:28:29.080
und im Bereich Artikulation die Aussprache,
die Turnhalle,

507
00:28:29.080 --> 00:28:32.080
Dauer und die Bildung. Natürlich wissen wir
auch, dass wir beide

508
00:28:33.080 --> 00:28:36.080
Bereiche nicht trennen können. Aber in diesem
Fragebogen

509
00:28:36.080 --> 00:28:39.080
sind sie sozusagen separat aufgeführt.

510
00:28:40.080 --> 00:28:43.080
Dieses Feedback Beispiel, was ich jetzt zeigen
werde,

511
00:28:43.080 --> 00:28:46.080
ist fiktiv. Also es gibt keinen Studierenden,
der dahinter steckt,

512
00:28:46.080 --> 00:28:49.080
sondern ich möchte es nur demonstrieren. Wir
sind beim

513
00:28:49.080 --> 00:28:53.080
Ersten, beim Feedback zur Stimme, zur Belastbarkeit.

514
00:28:54.080 --> 00:28:57.080
Dort wird zurückgemeldet in dem Feedback.
Sie siedeln

515
00:28:57.080 --> 00:29:00.040
die Belastbarkeit Ihrer Stimme beim Sprechen
über einen langen Zeitraum

516
00:29:00.040 --> 00:29:04.040
und oder beim lauten Sprechen im mittleren
Bereich an, Wir haben also

517
00:29:04.040 --> 00:29:08.040
hier diesen gelben Bereich, den mittleren Bereich.
Es gibt dort

518
00:29:08.040 --> 00:29:11.040
noch Übungs, Potenzial oder auch Reserven,
um die Stimme

519
00:29:11.040 --> 00:29:14.040
belastbarer zu machen, was vielleicht die Lautstärke
betrifft

520
00:29:15.040 --> 00:29:18.040
oder auch die Sprech Dauer dann zu den Stimmen

521
00:29:18.040 --> 00:29:21.040
beschweren. Diese sind im grünen Bereich hier
angesiedelt

522
00:29:21.040 --> 00:29:23.040
und werden zurückgemeldet.

523
00:29:24.040 --> 00:29:27.040
Laut Ihren Angaben treten keine starken Beschwerden
bei intensiver

524
00:29:27.040 --> 00:29:31.040
Belastung auf. Wenn Sie dann noch unsicher
sind, können Sie dies gerne

525
00:29:31.040 --> 00:29:34.040
beim Stimm Screening oder im Workshop mit dem
Screening Themen besprechen.

526
00:29:34.040 --> 00:29:38.040
Das heißt auch immer, wenn die Studierenden
in den grünen Bereich kommen,

527
00:29:38.040 --> 00:29:41.040
könnten sie ja sagen das ist ein unkritischer
Bereich. Ich muss gar nichts

528
00:29:41.040 --> 00:29:44.040
weiter tun. Zu dem Zeitpunkt könnte es so
sein, wobei man ja

529
00:29:44.040 --> 00:29:48.040
nicht umfassend testet und eine Diagnose

530
00:29:49.040 --> 00:29:52.040
über die Stimme abgibt. Aber es könnte ja
auch sein, dass Stimmen

531
00:29:52.040 --> 00:29:54.040
Beschwerden später einmal auftreten. Bzw

532
00:29:54.040 --> 00:29:58.040
auch eine Heiserkeit, eine Erkältung, ein
Schnupfen und dann

533
00:29:58.040 --> 00:30:01.000
präventiv auch über Mittel

534
00:30:01.000 --> 00:30:05.000
der Stimmbildung der Sprecher Informationen
zu haben,

535
00:30:05.000 --> 00:30:08.000
diese auch praktisch umsetzen zu können. Deshalb
geht man auch diesen Studierenden,

536
00:30:08.000 --> 00:30:12.000
die im grünen Bereich sozusagen ihr Feedback
bekommen,

537
00:30:12.000 --> 00:30:14.000
die Rückmeldung, sich dort auch Übungen

538
00:30:14.000 --> 00:30:17.000
zu erarbeiten und Wissen anzueignen.

539
00:30:18.000 --> 00:30:21.000
Dann die musikalische Erfahrung dort hat

540
00:30:22.000 --> 00:30:25.000
der ich nenne ihn mal Proband im roten Bereich
ein Feedback

541
00:30:25.000 --> 00:30:29.000
bekommen. Sie verfügen über keine musikalischen
Erfahrungen. Das ist

542
00:30:29.000 --> 00:30:32.000
kein Problem. Natürlich ist es immer gut

543
00:30:32.000 --> 00:30:35.000
oder möglicherweise von Vorteil, weil man
über musikalische Erfahrungen

544
00:30:35.000 --> 00:30:38.000
verfügt, wenn man mal im Chor gesungen hat

545
00:30:38.000 --> 00:30:41.000
oder auch ein Instrument erlernt hat und dann
im Zusammenhang

546
00:30:41.000 --> 00:30:45.000
mit Atmung Haltungen schon Vorerfahrung hat.

547
00:30:45.000 --> 00:30:49.000
Aber auch ohne musikalische

548
00:30:49.000 --> 00:30:52.000
Erfahrungen kann man ein guter Lehrer werden

549
00:30:52.000 --> 00:30:56.000
mit einer guten Stimme und sich dementsprechend
auch vom Hören her

550
00:30:56.000 --> 00:30:58.000
schulen. Vielleicht aber auch die Stimme

551
00:30:59.000 --> 00:31:02.060
von subjektiv selbst auch besser einzuschätzen.

552
00:31:02.060 --> 00:31:05.060
Und der Fragebogen ist ja auch so eine, auch
so eine Selbsteinschätzung

553
00:31:05.060 --> 00:31:08.060
und überprüft auch die Selbstwahrnehmung.
Dann

554
00:31:08.060 --> 00:31:12.060
der Punkt die Stimme vor großen Gruppen. Hier
gibt es das Feedback.

555
00:31:12.060 --> 00:31:15.060
Sie haben angegeben, dass man Sie bei Gesprächen
in großen

556
00:31:15.060 --> 00:31:18.060
Gruppen problemlos hört. Es gibt keine Probleme.
Ist der grüne

557
00:31:19.060 --> 00:31:22.060
Bereich. Auch hier würde man wieder sagen.
Oder sagen wir,

558
00:31:22.060 --> 00:31:26.060
dass man auf jeden Fall auch Übungen kennenlernen
kann, wie man

559
00:31:26.060 --> 00:31:29.060
die Stimme gestalten kann im Zusammenhang mit
Haltung, Atmung,

560
00:31:29.060 --> 00:31:32.060
Lautstärke, die Eigenwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung

561
00:31:33.060 --> 00:31:36.060
Wahrnehmung abzugleichen. Also auch da zu sagen,
da macht

562
00:31:36.060 --> 00:31:40.060
ein Workshop oder ein Seminar die Seminare,
die wir anbieten,

563
00:31:40.060 --> 00:31:43.060
auch Sinn und kann sie weiter voranbringen.

564
00:31:43.060 --> 00:31:46.060
Beim nächsten Punkt sind wir bei den Hörbeispiele.
Hier gibt

565
00:31:46.060 --> 00:31:49.060
es das mittlere Feedback im gelben Bereich.
Das heißt, das ist also nicht

566
00:31:49.060 --> 00:31:52.060
kritisch, aber auch nicht im grünen Bereich.
Hier gibt

567
00:31:52.060 --> 00:31:56.060
es die Rückmeldungen. Beim Einschätzen der
drei Hörbeispiele haben

568
00:31:56.060 --> 00:31:59.060
Sie zwar Geräusche im Stimmklang erkannt und
zugeordnet,

569
00:32:00.020 --> 00:32:03.020
jedoch nicht eindeutig. Das heißt, hier ist
das Hörvermögen

570
00:32:03.020 --> 00:32:06.020
schon ganz gut ausgeprägt. Aber vielleicht
sind

571
00:32:06.020 --> 00:32:10.020
bestimmte Geräusche, Anteile oder auch Veränderungen

572
00:32:10.020 --> 00:32:13.020
der Stimme, was die Tonhöhe betrifft, noch
nicht

573
00:32:14.020 --> 00:32:18.020
sensibel genug zu hören. Und wenn Sie zukünftig

574
00:32:18.020 --> 00:32:21.020
sensibler und sicherer in der Wahrnehmung Ihrer
eigenen Stimme oder fremder

575
00:32:22.020 --> 00:32:25.020
Stimmen werden möchten, ist der Besuch des
Screenings sowie des Workshops

576
00:32:25.020 --> 00:32:29.020
genau richtig. Das heißt, in dem Workshop
kann man dann noch

577
00:32:29.020 --> 00:32:32.020
mal die Stimmen Schulung, das Hören von Stimmen

578
00:32:32.020 --> 00:32:35.020
besser einschätzen und lernen,

579
00:32:35.020 --> 00:32:38.020
wie Stimmen auch beschrieben werden. Das wird
ja im Fragebogen

580
00:32:39.020 --> 00:32:41.020
auch erfragt. Mit eigenen Adjektiven die Stimme

581
00:32:41.020 --> 00:32:44.020
zu beschreiben und das wissen wir ja auch als
Fachleute,

582
00:32:44.020 --> 00:32:47.020
wie schwierig es ist, eindeutiger.

583
00:32:47.020 --> 00:32:51.020
Beschreibungen für bestimmte Komponenten der
Stimme

584
00:32:51.020 --> 00:32:55.020
Erscheinungen der Stimme zu finden, dann sind
wir im Bereich

585
00:32:55.020 --> 00:32:58.020
der Artikulation zur Aussprache. Gibt

586
00:32:58.020 --> 00:33:01.080
es die Rückmeldung hier? Sie sehen, dass im
roten Bereich im kritischen

587
00:33:02.080 --> 00:33:05.080
Bereich. Sie haben angegeben, dass Ihnen Besonderheiten
bei Ihrer

588
00:33:05.080 --> 00:33:07.080
Aussprache auffallen, undeutlich

589
00:33:07.080 --> 00:33:11.080
und oder genuschelt und oder Auffälligkeiten
eines bestimmten

590
00:33:11.080 --> 00:33:13.080
Lautes und oder anderes.

591
00:33:14.080 --> 00:33:16.080
Wenn Ihre Artikulation Auffälligkeiten aufweist,

592
00:33:16.080 --> 00:33:20.080
sollten Sie dies im Rahmen eines Trainings
konkret testen lassen.

593
00:33:21.080 --> 00:33:24.080
Beim Stimm Screening ist es ja so, dass nicht
das gesamte Laut

594
00:33:24.080 --> 00:33:28.080
Inventar getestet wird und man nur ansatzweise
erkennen kann, ob es sich

595
00:33:28.080 --> 00:33:31.080
um eine Artikulation handeln kann. Aber

596
00:33:31.080 --> 00:33:35.080
zum Beispiel der laut S bei der Turnhalle oder
auch bei dem frei gesprochenen

597
00:33:35.080 --> 00:33:38.080
Text im Stimm Protokoll. Darauf werde ich gleich
darauf

598
00:33:38.080 --> 00:33:42.080
zurückkommen. Dort kann man schon Andeutungen
oder Ansätze

599
00:33:42.080 --> 00:33:45.080
erkennen, ob der Laut korrekt gebildet wird
und dann auch Hilfen Hilfen

600
00:33:45.080 --> 00:33:49.080
geben und Hinweise geben, wie man diesen Laut
korrekt bilden kann.

601
00:33:49.080 --> 00:33:53.080
Zum Bereich Turnhalle Dauer sehen Sie ja auch
im roten Bereich

602
00:33:53.080 --> 00:33:57.080
ein Der kritische Bereich, die Turnhalle. Sie
haben

603
00:33:57.080 --> 00:34:00.040
den stimmlosen Laut wie in Essen und oder den
stimmhaften

604
00:34:01.040 --> 00:34:04.040
Laut wie in Sonne oder Reisen unter zehn

605
00:34:04.040 --> 00:34:07.040
Sekunden ausgehalten. Diese Turnhalle Dauer
ist

606
00:34:07.040 --> 00:34:11.040
zu kurz und beim Screening werden die Werte
noch einmal professionell

607
00:34:11.040 --> 00:34:14.040
gemessen. Dieser kurze Wert. Dort geben

608
00:34:14.040 --> 00:34:18.040
wir auch die Rückkopplung, dass hier also
Reserven bestehen

609
00:34:18.040 --> 00:34:21.040
in der Atem Ökonomie, vielleicht auch in der
Artikulation,

610
00:34:21.040 --> 00:34:24.040
Ausbildung, der Bildung, der Laute.

611
00:34:24.040 --> 00:34:27.040
Und das heißt, hier muss im Bereich Atmung
ja

612
00:34:28.040 --> 00:34:32.040
entscheidend gearbeitet werden. Dann zur Laut
Bildung

613
00:34:32.040 --> 00:34:36.040
gibt es das Feedback. Sie haben die Bildung
eines bzw

614
00:34:36.040 --> 00:34:39.040
keines lautes richtig erkannt. Beim Screening
und im Basis

615
00:34:39.040 --> 00:34:43.040
Workshop erfahren Sie eine Sensibilisierung
für das Sprechen

616
00:34:43.040 --> 00:34:46.040
und die Sprachbildung. Danach wird Ihnen die
Einordnung der Laute

617
00:34:47.040 --> 00:34:50.040
sicherlich leichter fallen. Also

618
00:34:50.040 --> 00:34:53.040
auch hier die Schulung des Gehörs

619
00:34:53.040 --> 00:34:56.040
in Bezug auf Laute, auf vokale Konsonanten.

620
00:34:57.040 --> 00:35:00.000
Und wir haben die Erfahrung gemacht in den
letzten Jahren auch, dass die Lehramts

621
00:35:00.000 --> 00:35:03.000
Studierenden sich in der Regel außer vielleicht,

622
00:35:04.000 --> 00:35:07.000
wenn sie Deutsch studieren oder auch Englisch
und mit der Phonetik schon

623
00:35:07.000 --> 00:35:10.000
in Kontakt gekommen sind, sich nicht so Gedanken
machen

624
00:35:10.000 --> 00:35:13.000
wie werden die Laute eigentlich richtig gebildet?

625
00:35:14.000 --> 00:35:17.000
Gut, das wäre sozusagen ein auszugsweise

626
00:35:18.000 --> 00:35:21.000
auszugsweise Überblick über das Feedback,
welches wir geben.

627
00:35:22.000 --> 00:35:25.000
Dann kommt es so kommen wir zum Protokoll.

628
00:35:26.000 --> 00:35:30.000
Das Stimm Protokoll, welches wir verwenden.
An der RWTH ist

629
00:35:30.000 --> 00:35:33.000
das von der Firma Link Waves die Voice Clinic

630
00:35:33.000 --> 00:35:37.000
Sued mit einem standardisierten Protokoll.
Wir haben also einen Schall

631
00:35:37.000 --> 00:35:41.000
Pegel Messgerät und messen die Stimmen Daten
erfassen

632
00:35:41.000 --> 00:35:44.000
diese Daten, können diese analysieren

633
00:35:44.000 --> 00:35:47.000
und auch dokumentieren und somit auch der Herr
Meißner hat

634
00:35:47.000 --> 00:35:50.000
das im ersten Vortrag auch schon angedeutet.
Man kann die dann

635
00:35:50.000 --> 00:35:53.000
auch vergleichen. Also Standort unabhängig
kann man diese Daten

636
00:35:53.000 --> 00:35:56.000
vergleichen. Und das gibt natürlich auch eine
gute

637
00:35:57.000 --> 00:36:00.060
Möglichkeit für bestimmte mögliche

638
00:36:00.060 --> 00:36:04.060
Zusammenarbeit und für mögliche Studien auch.
Und man

639
00:36:04.060 --> 00:36:07.060
hat dann auch in dem Protokoll eine einen Pre
Post Vergleich

640
00:36:07.060 --> 00:36:11.060
und kann sozusagen den Stand von vor drei

641
00:36:11.060 --> 00:36:14.060
Monaten vor einem halben Jahr mit dem aktuellen
Stand vergleichen

642
00:36:14.060 --> 00:36:18.060
und kann die Studierenden dann auch den auch
zeigen, wenn Verbesserungen

643
00:36:18.060 --> 00:36:21.060
da sind. Natürlich auch, wenn Verschlechterungen
sich

644
00:36:21.060 --> 00:36:24.060
darstellen. Das stimmt Protokoll,

645
00:36:25.060 --> 00:36:28.060
welches sicherlich zum Teil bekannt ist. Trotzdem
noch mal ganz kurz drauf

646
00:36:28.060 --> 00:36:32.060
ein unterteilt sich in vier Punkte Einmal das
Messen,

647
00:36:32.060 --> 00:36:35.060
dass der Ton hallte Dauer des stimmlosen Lautes,

648
00:36:35.060 --> 00:36:39.060
des stimmhaften Lautes und der maximalen

649
00:36:40.060 --> 00:36:42.060
Ausdauer des Vokals a Dann wird

650
00:36:43.060 --> 00:36:46.060
der Tonhöhen Umfang gemessen, die Stimm Qualität.
Im dritten Teil

651
00:36:46.060 --> 00:36:49.060
wird der des Phone Safety Index

652
00:36:49.060 --> 00:36:51.060
ermittelt, also diese Klassifikation

653
00:36:51.060 --> 00:36:55.060
der der Stimme. Und im letzten Text wird ein
gesprochener

654
00:36:55.060 --> 00:36:59.060
Text analysiert. Dort wird die mittlere Sprech
Stimmlage, der Stimm,

655
00:36:59.060 --> 00:37:02.020
Umfang und unter anderem die Stimmen Dynamik

656
00:37:02.020 --> 00:37:06.020
gemessen. Jetzt sind wir an dem Punkt, wo ich
noch mal

657
00:37:06.020 --> 00:37:10.020
ganz kurz zusammenfassen möchte, welchen Benefit
und welchen Gewinn

658
00:37:10.020 --> 00:37:13.020
wir die Studierenden natürlich auch haben
durch

659
00:37:13.020 --> 00:37:17.020
den Fragebogen und das Stimm screening. Sie
werden

660
00:37:17.020 --> 00:37:21.020
auf das Thema Stimme Artikulation

661
00:37:21.020 --> 00:37:24.020
sprechen. Lehrer Stimme, Sie werden sensibilisiert
für einzelne

662
00:37:24.020 --> 00:37:28.020
Punkte und sie erkennen auch schon

663
00:37:28.020 --> 00:37:31.020
den Zusammenhang und die Bedeutung von Atmung,

664
00:37:31.020 --> 00:37:33.020
Haltung, Sprechen und Stimme.

665
00:37:34.020 --> 00:37:36.020
Und der Fragebogen

666
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stellt schon eine gedankliche Vorbereitung
und auch eine praktische

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Vorbereitung für die Übung im Screening dar.
Denn zum Beispiel wird ja

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die Tonhöhe Dauer im Fragebogen schon

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erfragt und auch die laut Bildung. Das heißt,
wir haben dann,

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wenn die Studierenden in das Stimm Screening
kommen,

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schon die Möglichkeit auf diesen Fragebogen
zurückzugreifen

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und die Studierenden werden sozusagen nicht
mit Übungen

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oder nur mit Übungen konfrontiert, die sie
zum Ersten Mal

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machen, sondern haben schon eine Vorerfahrung
und es ist nicht ganz so

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unbekannt. Und es wird sozusagen

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den Studierenden auch gezeigt,

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dass die Stimme ein wichtiges Instrument ist
für den angehenden

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Lehrerberuf. Wir sagen immer ein Hauptinstrument

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für die angehenden Lehrer und Lehrerinnen.

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Und diese dieser Punkt,

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das an dem Studium durchzuführen,

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dieses diesen Fragebogen und dieses Screening
ist

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ein sehr wichtiger, nicht nur aus präventiver
Sicht,

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sondern auch für die gesamte Präsentation
eines Lehr

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Vortrages. Damit bin ich am Ende des

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Vortrages angekommen und bedanke mich für
die Aufmerksamkeit.

